Hochwasser, Sturzfluten, Stürme und Hitze können auch zu Schäden an Gebäuden führen. Schützende Vorkehrungen gibt es vielfältige und hängen von regionalen Gegebenheiten ab. Liegt das Haus in der Nähe von Bachläufen? Ist der Wohnort in Unterfranken oder in Alpennähe und ist damit eher Hitze oder Sturzfluten ausgesetzt?
Schutz vor Starkregen und Hochwasser
Generell gilt, je weniger Fläche versiegelt wird, desto mehr Niederschlag kann versickern. Sollen Bodenbeläge genutzt werden, sollten diese versickerungsfähig sein. Beispiele hierfür sind Kies, Schotterrasen oder Rasengittersteine. Mit Rigolen und Zisternen wird Niederschlagswasser gesammelt und kann später zur Gartenbewässerung genutzt werden. Auch die Begrünung von Dächern oder Carports kann den Rückhalt von Regenwasser verbessern und daneben durch Verdunstung zur Kühlung beitragen.
Mit Hitze umgehen
Um Innenräume an Hitzetagen kühl zu halten, können bauliche Maßnahmen getroffen und der Garten entsprechend gestaltet werden. Bäume spenden dem Haus und Garten Schatten, Stauden können Wasser im Boden halten und dadurch zur Kühlung durch Verdunstung beitragen. Eine Fassadendämmung aus natürlichen Materialien wie Ziegel, Holz oder Stroh kann im Sommer Schutz vor Hitze und im Winter vor Kälte bieten. Begrünte Fassaden mit Kletterpflanzen wie Efeu, Wein oder Kletterrose können ebenfalls kühlend wirken.
Schäden durch Sturm und Hagel vermeiden
Bei Sturm können ältere Bäume neben dem Haus zur Gefahr werden und sollten deshalb kontrolliert werden. Anfällige Gebäudeteile wie Fassaden, Dächer und Dachaufbauten können durch robuste Materialien und Installation sowie regelmäßige Kontrolle geschützt werden.
Einen Überblick über diese und weitere Maßnahmen sowie passende Ansprechpartner bietet der Praxisratgeber "Klimagerechtes Bauen" des Deutschen Instituts für Urbanistik. Weitere Infos zum Thema finden Sie auch bei unserer "Schwammdorf"-Kampagne.