Mit digitaler Bürgerbeteiligung fit für den Klimawandel
Große Online-Befragung in der Schwammregion Auerbergland gestartet
Bereits seit 30 Jahren ziehen die 14 Kommunen rund um den Auerberg (Schwaben) an einem Strang und erarbeiten gemeinsame Strategien und Projekte, um ihre Region zukunftsfähig zu gestalten. Zunehmend werden dabei auch die Folgen des Klimawandels thematisiert, denn Starkregen, Sturzfluten, Überschwemmungen und langanhaltende Trockenperioden nehmen signifikant zu und stellen die Gemeinden vor neue Herausforderungen.
Aus diesem Grund hat sich die ILE Auerbergland erfolgreich für die Teilnahme am Aktionsprogramm „Schwammregionen“ des Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus beworben. Als eine von insgesamt 10 Regionen werden sie in den nächsten fünf Jahren dabei unterstütz, ihre Region so zu entwickeln, dass Niederschlagswasser möglichst wie ein Schwamm aufgenommen, gespeichert und bei Bedarf zeitversetzt wieder abgegeben wird. Dadurch sollen die Folgen von Starkregenereignissen und Hochwasser reduziert, Trockenperioden abgepuffert sowie der natürliche Wasserhaushalt langfristig stabilisiert werden.
LE.NA-Befragung startet: Bürgermeinungen zu Klimawandel und Maßnahmen gefragt
Doch was sagen die Bürger hierzu? Spüren sie die Folgen des Klimawandels in ihrem Lebensumfeld bereits? Wo sehen Sie Handlungsbedarf und wären sie auch bereit eigenen Maßnahmen wie eine Dachbegründung, eine Zisterne oder Entsiegelungen umzusetzen?
Um das zu erfahren, starten die 14 Gemeinden die online-Befragung LE.NA. In rund 20 Fragen können die Bürger die aktuelle Situation und Handlungsvorschläge bewerten sowie eigene Ideen einbringen. Die Befragung läuft vom 13. April bis zum 4. Mai. Die Ergebnisse dienen im folgenden Prozess als wichtige Grundlage, um passgenaue Maßnahmen für ein klimaresilientes Auerbergland zu realisieren.