Klimaanpassung im ländlichen Raum sichtbar machen
Klimaspaziergänge zur Bewusstseinsbildung
Klimaanpassungsmaßnahmen sind vielfältig und können so einfach sein. Sie sind bereits an vielen Orten präsent, jetzt gilt es nur noch, diese Best-Practice-Beispiele sichtbar zu machen.
Einfach und effektiv
Ein Spaziergang soll die Lösung sein? Zwar nicht DIE Lösung, aber ein guter Weg, um verschiedene Akteure vor Ort für die Thematik Klimafolgenanpassung zu sensibilisieren. Die Maßnahmen werden so sichtbar und teils sogar erlebbar gemacht.
Klimaspaziergang – so geht’s!
Eine praktische Anleitung für gelungene Klimaspaziergänge hat die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen erstellt. Im Baukastenprinzip wird beschrieben, welche Materialen benötigt werden, wie der Spaziergang durchgeführt werden kann und welche Zielgruppen zu adressieren sind. Neben beispielhaften Pressetexten werden auch geeignete „Stationen“ für den Klimaspaziergang genannt. In der Regel dauern die Spaziergänge zwischen ein bis zwei Stunden und bieten sich idealerweise in den Frühlings- und Sommermonaten an. Stationen dabei sind bspw. Parkanlagen, Fassadenbegrünungen oder multifunktionale Retentionsräume.
Erfahrungswerte von Best-Practice-Beispielen
Ob in einer Stadt oder auf dem Land – die Eckdaten und der Organisationsbedarf sind meist ähnlich. Auf der Website des UBAs finden Sie beispielsweise detaillierte Informationen zur Dauer, dem Maßnahmenträger oder der Finanzierung der Klimaspaziergänge in Düsseldorf.
Auf der Aktionsseite des Zentrum KlimaAnpassung bieten und boten bereits Städte und Gemeinden erste Klimafolgenspaziergänge im Rahmen der Woche der Klimaanpassung an.