Klima-Gespräche des Klimazentrums
Klimaangepasste Sportanlagen
Im Klima-Gespräch am 06.10.2026 beschäftigt sich das Klimazentrum mit dem Thema „Klimaangepasste Sportanlagen“. Über fünf Millionen Menschen sind in 11.500 Sportvereinen in Bayern aktiv, fast zwei Drittel der Vereine nutzen primär kommunale oder Schulsportanlagen. Es herrscht für viele Sportanlagen ein hoher Nutzungsdruck, besonders in Städten. Auch die Klimawandelfolgen wirken sich negativ auf die Sportinfrastruktur aus, deswegen braucht es in Zukunft multifunktionale und klimaangepasste Sportanlagen.
In das Thema einführen wird Dr. Ing. Jutta Katthage (Hochschule Osnabrück). In Ihrem Vortrag beleuchtet Sie die Gestaltungsmöglichkeiten, mit denen sportfunktionale Plätze an Herausforderungen wie Hitze und Wassermanagement angepasst werden können und zeigt praxisnahe Umsetzungsmöglichkeiten auf. Anhand der beiden BISp-Publikationen Gesellschaftlicher Nutzen von nachhaltigen Sportfreianlagen und Klimaangepasste Sportanlagen zeigt sie zudem praxisnahe Umsetzungsmöglichkeiten auf.
Im Anschluss erläutert Jürgen Sonneck, Sportsamtleiter der Landeshauptstadt München die Ansätze aus der kommunalen Praxis am Beispiel einer geplanten Sanierung einer Bezirkssportanlage in München.
Den Abschluss bildet Raphael Klosa vom Bayerisches Landessportverband. Er stellt eine Auswahl an Praxisbeispielen zum Thema Klimaschutz und Klimaanpassung bei vereinseigenen Sportstätten vor.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit für Fragen und Austausch. Zur besseren Vorbereitung können Sie Ihre Fragen bereits im Anmeldeformular benennen.
So läuft das Klima-Gespräch ab:
In den „Klima-Gesprächen“ werden einzelne Schwerpunktthemen aus den Bereichen Klimawandel, Klimafolgen und Klimaanpassung vorgestellt und diskutiert. Die Klima-Gespräche finden online statt und setzen sich zusammen aus einem fachlichen Input und kommunalen Praxisbeispielen (ca. 30-60 min) mit anschließender Zeit für Diskussionen und Fragen (ca. 30 min). Im Mittelpunkt stehen dabei die konkreten Fragen der Teilnehmenden.
Text: Bayerisches Landesamt für Umwelt