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Die Macherinnen und Macher des Klimaschutzes im ländlichen Raum

Jahresrückblick 2023

Windkraftanlage in schneebedeckter Landschaft
Viele Kommunen, Bürgerinnen und Bürger in Bayern sind bereits beim Klimaschutz aktiv
© Pixabay
Luftbild PV-Freiflächenanlage in Wiggensbach Stecker-Solaranlage, die an einem Balkon angebracht ist Preisverleihung "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen" mit Mitglieder der Regional Versorgt eG

Auch im Jahr 2023 haben wir viele großartige Projekte, engagierte Kommunen und interessante Menschen kennengelernt, die den Klimaschutz und die Energiewende bei sich in der Region anpacken. Vorgestellt wurden unter anderem ein kommunaler Solarpark in Wiggensbach, die Genossenschaft Regional Versorgt, die Energiewende und Kultur zusammendenkt, oder ein Förderprogramm für Stecker-Solaranlagen bei der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) Regnitz-Aisch.

Vernetzt unterwegs

Ein besonderer Fokus lag im Juli auf dem Thema Mobilität. Obwohl auf dem Land meist der private PKW dominiert, gibt es immer mehr Initiativen, die alternative Angebote schaffen. So zum Beispiel ein Carsharing in Vilsbiburg, für das ein Dienstwagen der Kommune für die Bürgerinnen und Bürger bereitgestellt wird. Oder Bürgerbusse wie im Landkreis Bayreuth oder in der ILE NorA, die von ehrenamtlichen Fahrern betrieben werden. Sogar Lastenräder funktionieren im ländlichen Raum, wie in Main-Spessart gezeigt wird – solange die Angebote benutzerfreundlich und bedarfsgerecht gestaltet werden.

>>> Zur Kampagne „Vernetzte Mobilität im ländlichen Raum“ <<<

Das Dorf wird zum Schwamm

Neben dem Klimaschutz, also der Reduktion von Treibhausgas-Emissionen, wird die Anpassung an die Folgen des Klimawandels immer wichtiger. Im vergangenen Sommer haben wir vor allem die Auswirkungen von Hitze und Trockenheit gespürt. Außerdem kam es immer wieder zu Starkregenereignissen. Um größere Schäden durch Überschwemmung und Hitze zu vermeiden, rückt eine wassersensible Siedlungsentwicklung in den Fokus. Wie dies aussehen kann, haben wir im Oktober vorgestellt – dort wurden Maßnahmen und konkrete Beispiele für ein solches „Schwammdorf“ gezeigt, etwa die Begrünung von Dächern und Fassaden, Entsiegelung oder die Nutzung von Rigolen und Zisternen.

>>> Zur Kampagne „Schwammdorf“ <<<

KlimaChancen vor Ort

Ein Highlight des Jahres war unser erstes Forum KlimaChancen Ende Oktober. An zwei Tagen konnten die Teilnehmenden spannende Beispiele der kommunalen und bürgerschaftlichen Energiewende kennenlernen und diskutieren. Der Austausch zwischen den Macherinnen und Machern hat gezeigt: die Lösungen sind da, jetzt geht es an die Umsetzung.

Damit verabschieden wir uns in die Weihnachtspause, wünschen ein frohes Fest und einen guten Start ins neue Jahr 2024 – wieder mit vielen KlimaChancen für den ländlichen Raum!

Frau öffnet Tür eines Kleinbusses, daneben der Schriftzug "Unterwegs" Markt der Möglichkeiten beim Forum KlimaChancen Grafik zum schematischen Aufbau eines Schwammdorfs
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